Kontaktieren Sie uns

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Einwilligungserklärung*
Bitte rechnen Sie 4 plus 9.
orange.jpg

Wurzelbehandlung

Endondontie / Wurzelkanalbehandlung

Eine Wurzelkanalbehandlung wird notwendig, wenn das Zahninnere, die Pulpa eines Zahnes, entzündet oder bereits abgestorben ist. Dies äußert sich häufig in - dann durchaus heftigen - Schmerzen, kann aber auch völlig unbemerkt geschehen und zufällig beim Kältetest oder im Röntgenbild entdeckt werden. Hauptursache dafür sind Bakterien in kariösen Stellen, die durch die Zahnsubstanz hindurch die Pulpa infizieren. Daneben können auch Überbelastung von Zähnen sowie durch Parodontalerkrankung freiliegende Wurzeln ursächlich für eine entzündete oder abgestorbene Pulpa sein. Häufig ist es auch notwendig, alte Wurzelfüllungen zu entfernen und zu erneuern, wenn diese unzureichend oder undicht sind und die Ursache für einen Entzündungsprozess darstellen.

Einzige Rettung: Wurzelbehandlung

Die Wurzelbehandlung ist oft die einzige Rettung für einen Zahn - und dringend geboten, um schlimmere Folgen zu verhindern. Eine Entzündung des Zahninnenraums kann etwa bis in den Kieferknochen reichen oder sogar noch weiter.

Der Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung

Das generelle Vorgehen einer endodontischen Behandlung zielt darauf ab, die feinen Wurzelkanäle eines Zahnes vollständig von allen Gewebsresten und Keimen zu befreien, auf einen bestimmten Durchmesser aufzubereiten und bis zur Wurzelspitze mit einem gut verträglichen Material dicht zu füllen, damit sich keine erneute Infektion entwickeln kann. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Vor allem bei schwer zugänglichen Backenzähnen und abgeknickten Zahnwurzeln wird gelegentlich die Grenze der Behandlungsmöglichkeiten erreicht. Das Aufbereiten und Füllen von Wurzelkanälen gehört wohl zu den schwierigsten Behandlungen in der Zahnmedizin überhaupt und stellt sehr hohe Anforderungen an die Fingerfertigkeit des Behandlers und an die Geduld des Patienten und braucht viel Zeit und Ruhe.

Das Behandlungsmikroskop bei der Wurzelkanalbehandlung

Heutzutage ist die Verwendung einer Lupenbrille oder sogar eines Behandlungsmikroskopes bei der endodontischen Behandlung zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden. Bei 3 bis 30-facher Vergrößerung und einer perfekten schattenfreien Ausleuchtung des Arbeitsfeldes ist es inzwischen möglich, tief in das Zahninnere zu schauen. Erst jetzt können alle feinen Wurzelkanaleingänge und Verästelungen im Zahninneren sicher erkannt und behandelt werden, die man mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. Auch Problemfälle können leichter behandelt werden, z.B. die Entfernung von im Wurzelkanal abgebrochenen Stiften oder Resten von alten Füllungsmaterialien.