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biokompatibler Zahnersatz

Gesünder und schöner: Metallfreie Kronen und Brücken aus Keramik

Wir sagen „Nein“ zu Amalgam

Ihre Gesundheit steht bei uns an 1. Stelle ! Deshalb achten wir genau auf die Materialien, mit denen wir unsere Patienten versorgen. Somit gibt es bei uns keine Füllungen aus Amalgam. Amalgam besteht aus Silber, Zinn, Kupfer, Indium und Quecksilber. Der früher noch deutlich höhere Quecksilber-Anteil hat schon bereits vor 100 Jahren zu kontroversen Diskussionen über die Gesundheitsgefährdung von Amalgam-Füllungen geführt. Jedoch zeigen aktuelle, groß angelegte wissenschaftliche Studien aus den Jahren 1998 und 2005 noch immer keinen direkten Zusammenhang zwischen der Anzahl der Amalgam-Füllungen und dem Gesundheitszustand, so daß der Füllstoff immer noch als „Mittel der Wahl“ in vielen Fällen eingesetzt wird.

Wenn man bedenkt, daß jede Zahnarztpraxis spezielle Filtersysteme in ihren Absaug-Anlagen installiert haben muß, sogenannte "Amalgam-Abscheider", damit das Amalgam nicht ins Abwasser gelangt, sondern stattdessen kostenpflichtig als Sondermüll durch Recycling-Unternehmen entsorgt werden muß, ist es schwer nachvollziehbar, daß es in unseren Zähnen und Mündern gesund sein soll?

Das EU-Parlament hat kürzlich im März 2017 entschieden, daß ab Juli 2018 Amalgam bei Schwangeren und unter 15-jährigen Kindern nicht mehr verwendet werden darf. Dass es bei allen übrigen noch verwendet werden kann, scheint jedoch eher wirtschaftliche, als gesundheitliche Gründe zu haben. Die Krankenkassen könnten sich einen Ausstausch aller Amalgam-Füllungen schlicht nicht leisten.

Die gesundheitlich bedenkenlose Alternative zu Amalgam sind Zement-Füllungen, Kunststoff-Füllungen oder hochwertige Keramik-Inlays.

Zement-Füllungen

Sogenannte Glasionomer-Zement-Füllungen sind die zuzahlungsfreie Füllungsalternative der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für den Seitenzahnbereich. Sie bestehen aus einem Gemisch aus Polyacrylsäure und Calcium-Aluminium-Silikat-Glas, welches nach der Verarbeitung im Zahn zu einem wasserunlöslichem Calcium-Aluminium-Carboxylat-Gel reagiert. Sie eignen sich hervorragend, wenn es darum geht, einen akut schmerzenden Zahn mit einer tiefen Karies kostenfrei zu versorgen, um dessen weiteren Heilungsverlauf dann abwarten zu können. Ihre Nachteile gegenüber Kunststofffüllungen sind die im Vergleich deutlich geringere Bruch- und Biegefestigkeit, sowie die geringe Abrasionsstabilität, so daß sich mittelfristig eine Folgebehandlung anschließt, um den Zahn dauerhaft stabil zu restaurieren.

Kunststoff-Füllungen

Wir verwenden für die Wiederherstellung fehlender Zahnsubstanz Keramikverbundwerkstoffe, sogenannte Komposite. Diese bestehen vereinfacht gesagt aus einer organischen Phase (meistens Methacrylat) welches mit einer anorgansischen Phase (Glaskeramik-Partikel unterschiedlicher Größe) bei Einwirkung einer Lichthärtelampe im Rahmen der Verbundphase aushärten (polymerisieren).
Der Vorteil: Durch die unterschiedlichen Glaskeramiken passen wir die Komposite farblich individuell an ihre Zahnfarbe an, so dass kein Unterschied zum Original zu sehen sein wird. Die Zähne sind nach der Behandlung außerdem sofort voll belastbar. Die Haltbarkeit ist abhängig von der Größe der Füllung bzw. der verbliebenen Stärke des umgebenden Zahnschmelzes, wobei eine Haltbarkeit von 7-10 Jahren als üblich bezeichnet werden kann. Während Komposit-Füllungen im Frontzahnbereich vollständig von der GKV übernommen werden, fällt im Seitenzahnbereich aufgrund des erhöhten Arbeitsaufwandes ein Eigenanteil für den Patienten an, der in unserer Praxis abhängig von der Größe der Fülllung im zweistelligen Euro-Bereich liegt.

Keramik – ästhetisch, haltbar und biokompatibel

Zahnersatz aus Keramik besteht häufig aus Zirkoniumdioxid, das zu den sogenannten Oxidkeramiken zählt. Es hat Eigenschaften, die mit Metall vergleichbar und diesem teilweise sogar überlegen sind. Keramik ist korrosionsfrei und besonders biege- und bruchfest. Zahnersatz aus Keramik wird von unserem Organismus hervorragend angenommen – allergische Reaktionen sind nahezu ausgeschlossen.

Darüber hinaus kommt die schlechte Wärmeleitfähigkeit von Keramik dem Zahnmark zugute, weil es dadurch weniger thermischen Reizen ausgesetzt ist. Nicht zuletzt sind Keramik-Kronen in der heutigen Zeit auch günstiger als die klassischen Gold-Kronen, was in erster Linie an dem extrem hohen Goldpreis an sich liegt. Weitere Vorteile sind:

  • Optisch kein Unterschied zum Original
  • Besonders stabil
  • Gut verträglich
  • Langlebig
  • Schnelle Versorgung möglich


Kronen, Brücken und Füllungen

Mit hochwertiger Keramik können wir Ihnen passgenauen Zahnersatz bieten und Substanzverluste an Zähnen in natürlicher Form wiederherstellen. Folgende Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Auswahl:

  • Inlays, Onlays, Overlays
  • Teil- oder Vollkronen
  • Brücken
  • Zahnprothesen
  • Implantatkronen oder -brücken

Zahnersatz aus Keramik stellen wir in unserer Praxis mit dem CEREC-Verfahren her – in nur einer Sitzung!
Das heißt für Sie: Die lästige Abdrucknahme entfällt, und das Tragen eines Provisoriums ist ebenfalls nicht nötig!