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Kinderzahnheilkunde

Unser gemeinsames Ziel ist, daß keine Löcher in den Zähnen Ihrer Kinder entstehen. Dies möchten wir durch eine individuelle Vorsorge mit entsprechender Beratung und Aufklärung erreichen. Falls es doch einmal zu einem Loch im Zahn gekommen ist, entfernen wir die Karies so schonend wie möglich. Am häufigsten entsteht Karies auf den Kauflächen der Zähne. Dies liegt an den sogenannten Fissuren und Grübchen, welche meistens für die Kinder zu klein und tief sind um sie selbst effektiv reinigen zu können.

Fissurenversiegelung

Daher sollten diese Bereiche mit einem speziellen Kunststoff versiegelt werden, um sie dauerhaft vor Karies zu schützen. Diesen Schutz nennt man Fissurenversiegelung. Hierbei wird ein dünnfließender Kunststoff in die zuvor gründlich gereinigte Fissur aufgetragen und mittels einer Lichthärte-Lampe (wie bei einer Kunststoff-Füllung) ausgehärtet. Es wird dabei nicht gebohrt und das Kind bekommt somit eine erste Erfahrung, wie eine Zahnbehandlung generell abläuft, ganz ohne Schmerzen.

Wir empfehlen die Fissurenversiegelung entsprechend der Richtlinie der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde für die bleibenden Zähne. Um den 6. Geburtstag des Kindes zeigt sich, noch vor dem Ausfallen der ersten Milchzähne, der erste große bleibende Backenzahn. Dieser sollte dann ein Leben lang halten, also noch hoffentlich mindestens 80 Jahre. Um dies zu gewährleisten, müssen diese Zähne bestmöglich gepflegt und geschützt werden. Sobald die komplette Kaufläche des Zahnes im Mund zugänglich ist, sollte die Fissurenversiegelung erfolgen, praktischerweise an allen 4 Backenzähnen gleichzeitig. Die Behandlung dauert in dem Fall ca. 40 Minuten und wird von allen gesetzlichen wie privaten Krankenversicherungen vollständig übernommen. Je nachdem, wie das Kind im weiteren Zahnwechsel seine Mundhygienemaßnahmen durchführt, empfehlen sich weitere Versiegelungen an den bleibenden Zähnen, bis schließlich um das 12. Lebensjahr mit dem zweiten Backenzahn in jedem Kieferquadranten das bleibende Gebiß vollständig ist.

Leider gibt es auch Fälle, in denen schon im kindlichen Milchgebiß mehrere Zähne tief kariös geschädigt sind. Die Ursache ist neben einer unzureichenden Mundhygiene-Kontrolle durch die Eltern (!) auch in einer zu zucker-reichen Ernährung zu sehen. Um Ihren Kind mehrere unangenehme Behandlungstermine oder sogar Spritzen zu ersparen, die nicht selten in einer bis ins Erwachsenenalter andauernden Zahnarzt-Phobie resultieren, können umfangreichere Behandlungen auf Wunsch auch in Narkose stattfinden. Unser Anästhesie-Team hat jahrzehntelange Erfahrung mit ambulanten Kindernarkosen. Die Kosten für eine Narkose-Behandlung werden von den Krankenkassen bis zum 12. Lebensjahr übernommen.